Donnerstag, 15. März 2012

Ich stand auf & es war...

...ich stand eines Morgens auf, vor meinem Schrank & grübelte so lange & ich wusste immer noch nicht was ich anziehen sollte. Irgendwann war ich so lange am überlegen das ich komplett die Zeit vergessen hatte & meine Bahn verpasst hab. Ohne zu überlegen hab ich mir irgendwas angezogen & mir schnell die Haare gemacht & mich geschminkt.
Ich weiß nicht mit was für Gefühle ich aus dem Haus gegangen bin, aber die Gefühle waren unbeschreiblich schön. Ich hatte eine ziemliche große Vorfreude, auf das was mich gleich erwarten wird. Ich wusste gar nicht wie ich mich verhalten soll, was ich überhaupt sagen soll & was ich machen soll.
Ich zweifelte ein bisschen dran ob ich mich mit dem Jungen treffen sollte der mir richtig ans Herz gewachsen ist, der mein aller bester Freund ist, für den ich ein wenig mehr als nur als Freundschaft empfunden hab, mit dem ich telefoniert habe, Tag & Nacht gesimst habe. Aber er gab mir eine sicheres Gefühl von Freiheit & Sorglosigkeit.
Er holte mich wie gewöhnlich am Hauptbahnhof ab & wir umarmten uns, so als hätten wir uns Jahre lang nicht gesehen. Er schmeichelte mir mit Komplimenten & sagte wie schön ich doch heut aus sehe.
Ich hab mich in seiner nähe noch nie so wohl gefühlt als an dem Tag. Ich weiß  nicht woran es lag, bisher war das auch nicht so, aber dieser Tag war ein ganz besonderer Tag.
Er hat mich dann zum Essen eingeladen, was ist dann total süß von ihm fand. Beim essen konnte ich nicht mehr auf hören zu lachen, er hatte ein Sinn für Humor & das fand ich klasse an ihm.
Mir ist auch an dem Tag etwas ziemlich peinliches passiert. Da hatten wir beide was zu lachen. #
Es wurde dunkel & wir hatten es schon 21:00 Uhr. Ich hab mich auf dem Weg zum Hauptbahnhof gemacht, er hat mich natürlich begleitet. Es war kalt, und es wehte frischer Wind durch meine Haare die ihm dann ins Gesicht wehten, weil wir ganz umschlugen gingen.
Meine Bahn kam dann in 20 min. also haben wir gewartet. Er bestand darauf  mit mir hier zu stehen und zu warten, obwohl er sein Bus verpassen würde. Mir haben die Worte gefehlt.
Wir standen uns ziemlich nah, mir kam es so vor das die Zeit gar nicht gehen würde. Es waren schon 10 min. vergangen. Unsere Fußspitzen berührten sich & ich konnte sein Atem in mein Gesicht spüren.
Wir haben nur noch geflüstert & ich weiß nicht wieso. Als ich mich für den schönen Tag bedanken wollte, fing er an meine Hand zu halten. Seine Hände waren warm & weich.
Er ließ los & wollte gehen & umarmte mich fester als voher.
Ich wollte nicht das er geht & verzog mein Gesicht ein bisschen. Keiner war mehr auf dem Bahnhof & plötzlich hörte ich hinter mir schritte, ich dreh mich um und plötzlich steht er hinter mir.
Ich war überaus glücklich, ich hab gelacht vor Vorfreude. & er bleib ernst dabei, was mir natürlich angst gemacht hat.
Wieder stand er mir so richtig nahe, er begann zu reden & fing sein satz mit:

"Sabrina, ich muss was tun & dir dann was sagen. Ich weiß nicht ob es das richtig ist was ich machen werde."

Ich war verwirrt & wusste nicht genau was er damit meinte. & plötzlich.....
spürte ich wärme. Seine Lippen waren weicher als sie aussahen. Er um armte mich & ich fühlte mich wohl in seiner nähe & in seinen Armen.

Die Tage vergingen & er meldete sich nicht. Die Stunden vergingen & er antwortete nicht auf meine Nachrichten. Ich hab mich gefragt, was mit ihm los sei & zerbrach mir denk Kopf, ich hab mir sorgen gemacht & nur noch an ihn gedacht. Ich hatte tage lang schlaflose Nächte, musste jeden Tag an ihn denken.
Hab ich was falsch gemacht ?
War es falsch von mir ihn zu Küssen ?

Ich hab bis heut nix mehr von ihm gehört, & die Hoffnung schon längst auf gegeben ihn an zu schreiben und das er mir dann zurück schreiben würde.

Aber eins steht fest, er wird immer in meinem Herzen bleiben......

Kommentare:

  1. Süßen Text, du kannst echt toll schreiben! :)

    http://lucie-breakeven.blogspot.com/

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